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… was mag das wohl sein?
14 Dienstag Mai 2013
Veröffentlicht in Allgemeines, Ausstellungen, Hinter den Kulissen, Spiel des Jahres, Spielzeugmuseum
14 Dienstag Mai 2013
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02 Donnerstag Mai 2013
Veröffentlicht in Allgemeines, Internationaler Museumstag, Veranstaltungen
Am Sonntag, 12. Mai 2013 ist nicht nur Muttertag, sondern die Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz begehen den 36. Internationalen Museumstag. Dieser steht 2013 unter dem Motto „Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten: Museen machen mit!“.
Die Schirmherrschaft hat der Präsident des Bundesrates, Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, übernommen. Der vom Internationalen Museumsrat (ICOM) weltweit jährlich im Mai ausgerufene Tag will auf die Bedeutung und Vielfalt der Museen aufmerksam machen. In Deutschland wird der Internationale Museumstag bundesweit von der Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt und in enger Kooperation mit den regionalen Museumsorganisationen umgesetzt
Auch die Steinhuder Museen; Fischer- und Webermuseum | Spielzeugmuseum sind mit einem besonderen Angebot dabei:
Die aktuelle Sonderausstellung “Mit Torfkähnen in fremde Gewässer” erinnert an
eine Serie von 4 Fahrten. Die Fischer fuhren die Weser bis Bremerhaven hinauf, in einer zweiten Fahrt ab Hann. Münden bis Nienburg. Sie fuhren auf der Spree und ins Teufelsmoor. Dabei wurde natürlich einiges erlebt: inklusive abenteuerlicher Nebelaktionen, Schleusenpirouetten und immer mit geräucherten Aalen an Bord.
Am Internationalen Museumstag, dem 12. Mai findet zu jeder vollen Stunde eine Führung mit einem der Torfkahnfahrer statt.
Dabei werden natürlich eine Menge Anekdoten und Hintergrundinfos zur Sprache kommen, die nur die Originalteilnehmer erlebt haben!
Zudem weist die Sonderausstellung auch auf den “Neuen Torfkahn” hin, der erst letzten Herbst entstanden ist um dieses Fossil der Schifffahrt lebendig zu halten.
25 Donnerstag Apr 2013
Veröffentlicht in Allgemeines, Hinter den Kulissen, Sammlungen, Spielzeugmuseum
Heute habe ich meinen Zukunftstag in dem “Fischer- und Webermuseum & Spielzeugmuseum” absolviert. Auf den ersten Blick stellt man sich die Arbeit in einem Museum nicht allzu aufwendig vor. Austellungsgegenstände werden zur Schau gestellt, Führungen werden vollzogen und das Museum wird in Stand gehalten. Doch auf dem zweiten, tiefgründigeren Blick konnte ich feststellen, dass viel mehr hinter der Tätigkeit, ein Museum zu leiten, steckt. Die ganzen aufwendigen Feinheiten, wie beispielsweise das akkurate Aufstellen der Ausstellungsgegenstände beansprucht viel Zeit, denn hierbei muss beachtet werden, dass die Gegenstände für Besucher ins Auge fallen und somit Interesse erwecken.
Wir haben heute morgen erstmal inventarisierte Plüschtiere in der Austellung untergebracht. Jedes Plüschtier hat eine Inventarnummer, die den Schlüssel zu weiteren Informationen darstellt. Gemeinsam haben wir die Tiere an dem Plüschbaum befestigt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Ausstellungen nicht versteckt oder unerkennbar aufgestellt werden, sowie zu viel oder zu wenig Platz einnehmen sollten. Es muss das richtige, anschauliche Mittelmaß gefunden werden, damit es für den Besucher nicht zu viel Information auf einmal ist.
Ausstellungsstücke benötigen bestimmte klimatische Vorraussetzungen, um keinen Schaden zu erhalten. Das heisst, dass besonders auf die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit geachtet werden muss, damit die Vorraussetzungen auch erfüllt werden können. Hierfür werden in monatlichen Abständen die gemessenen Werte ausgelesen und überprüft. Bei fehlerhaften Messungen sollten die Probleme behoben werden, um einen eventuellen Schaden der Ausstellungsstücken zu vermeiden.
Dies war nur ein kleiner Einblick zu den wichtigen Tätigkeiten, die in einem Museum dieser Art eine große Notwendigkeit spielen. Wie viel Arbeit tatsächlich im Hintergrund stattfindet, merkt man als Besucher kaum. Mich hat diese Erkenntnis ziemlich erstaunt, denn mit so vielen kleineren Aufgaben, die für das Museum umgesetzt werden müssen, hätte ich nicht gerechnet. Von daher sollte die Arbeit die für den Betrieb aufgebracht werden muss, nicht unterschätzt werden.
Insgesamt war der Zukunftstag im “Fischer- und Webermuseum & Spielzeugmuseum” für mich eine neue und vor allem interessante Erfahrung, welche ich auf jeden Fall weiter empfehle.
Eine Praktikantin (16 Jahre)
10 Mittwoch Apr 2013
Veröffentlicht in Ausstellungen, Hinter den Kulissen, Mitmachen, Spiel des Jahres, Spielzeugmuseum
Auch im Jahr 2013 zeigen die Steinhuder Museen insgesamt 3 Sonderausstellungen. Aktuell und bis 26. Mai läuft “Mit Torfkähnen in fremde Gewässer”, vom 7. Juni bis 21. Juli zeigen wir eine künstlerische Ausstellung um Knopfbilder und ab 8. August wird der Rest der Saison sehr spielerisch!
Diese Sonderausstellung bereiten wir gerade vor. Da dieser spannende Bereich um die legendären Brettspiele mit dem “roten, blauen oder schwarzen Pöppel” in Norddeutschland noch nie in einer Ausstellung thematisiert wurde, ist natürlich für uns eine ganze Menge zu tun! Auch ist die Bedeutung dieses Preises noch nicht wirklich erforscht!
Daher bitten wir um Mithilfe – wir haben eine schnelle, sehr einfache online-Umfrage erarbeitet, die wirklich in 1 Minute auszufüllen ist. Natürlich bleiben Sie anonym.
Per Link gehts zu der Umfrage: http://de.surveymonkey.com/s/LWJ93RR
04 Donnerstag Apr 2013
Veröffentlicht in Allgemeines, Ausstellungen
Zur Eröffnung der Sonderausstellung hatten wir eine besondere Form der Einführung in das Thema gewählt.
Zwar hatte der überlange Winter einige Erkältungsopfer gefordert, dennoch konnten 4 der verbliebenen Torfkahnfahrer die Geschichte der Fahrten besonders lebensnah nacherzählen.
Für die Besucher war dies besonders vergnüglich, denn der eine oder andere Schwank kam auch auf den Tisch. Da gab es einige Reiseerlebnisse zu teilen, die vielen Zuhörern aus ihrer Jugend bekannt vorkamen – vom gemeinsamen Schlafsaal und schnarchenden Menschen, von der Improvisationskunst, sich mit vor Ort erwerblichen Gegenständen zu behelfen (Da wurde die Petroleumfunzel schon mal zur Nebelleuchte umfunktioniert) oder dem Unbill der Witterung.
Die “Schleusenpirouette” wurde erklärt, Aale, Aale – Rufe schallten… kurzum: es war lebendig und kurzweilig.
Für alle, die das Erlebnis verpasst haben, gibt es am Internationalen Museumstag, dem 12. Mai 2013 noch einmal eine Chance.
Originalteilnehmer geben stündlich Führungen in der Sonderausstellung: 13:00, 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr.
Dass dabei der eine oder andere Schwank erzählt wird, ist da fast vorprogrammiert.
21 Donnerstag Mar 2013
Veröffentlicht in Ausstellungen, Hinter den Kulissen
Ab Karfreitag zeigen die Steinhuder Museen die Sonderausstellung “Mit Torfkähnen in fremde Gewässer”. 
Dafür ist das Ausstellungsteam gerade mitten im Aufbau – einige Seile liegen schon bereit, eine Rettungsweste ist auch schon “an Bord”.
Die Ausstellung erzählt, wie einige Fischer mit diesem Fossil der Schifffahrt, dem Steinhuder Torfkahn die Weser bis Bremerhaven hinauf fuhren, dann in einer zweiten Fahrt ab Hann. Münden bis Nienburg. Sie fuhren auf der Spree und ins Teufelsmoor.
Ausgangspunkt war eine Untersuchung Dr. Detlev Ellmers, damaliger Direktor des Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhaven. Er hatte die berühmte Bremer Kogge erforscht und lud die Fischer ein, ihn zu besuchen.
An eine Reise mit dem Torfkahn hatte er wohl nicht gedacht – aber der Forscherdrang der Fischer war geweckt. Hieraus entstand eine Serie von 4 Fahrten, inklusive abenteuerlicher Nebelaktionen, Schleusenpirouetten und immer mit geräucherten Aalen an Bord. Die Sonderausstellung der Steinhuder Museen läßt die Fahrten als vergnüglichen Reisebericht wieder aufleben.
04 Montag Mar 2013
Veröffentlicht in Kunsthandwerk, Veranstaltungen
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Am 16. und 17. März ist es soweit: unser Kunst- und Handwerkermarkt “Osterausstellung 2013″ findet statt.
Wir haben 27 Ausstellerinnen und Aussteller ausgesucht, die zusammen eine schöne, große Vielfalt präsentieren. Wir haben Neuinterpretationen historischer Techniken oder auch “Aus Alt mach Schön” – Neuerdings “Upcycling” genannt. Es gibt zudem moderne Interpretationen von Landhausstil mit Dekoartikeln, Stifterollen oder Umhängetaschen.
Weiter gibt es tierische Holzwerke, Gedrechseltes, dekorative Keramik, feine Blütencollagen auf Eiern, Kräuter- und andere Tees, Tiffany, Filzfigürchen, Seidenschals, Webarbeiten, Buchbindekunst, Leuchter, Quilts, Teddybären und, und, und..
Die Museumsküche wird zum Schauraum für SeifenKuchenKunst – neben rein pflanzlichen Seifenstücken locken “Torten” oder auch “Badetrüffel” in Vanille. Echte Trüffel und handgemachte Schokoladenspezialitäten gibt es exklusiv am Sonntag in der Vorratsstube, die am Samstag von den Landfrauen mit anderen Leckereien bestückt wird. Kulinarisch wird es auch im Obergeschoß, wo am Stand “Geheimrezepte” Backmischungen, Nussecken und Eingemachtes zu haben sind.
Das Spielzeugmuseum ist geöffnet und im Eintritt inklusive.
27 Mittwoch Feb 2013
Veröffentlicht in Allgemeines, Hinter den Kulissen, Sammlungen, Spielzeugmuseum
Da wir das Museum ab Samstag wieder öffnen, sind wir gerade in den letzten Vorbereitungen für den Saisonstart.
Die Ausstellung im 2. Stock des Spielzeugmuseums wird ebenfalls gerade neu zusammen gestellt. Jährlich wechselnd wollen wir so einen jeweils anderen Blick auf die Kulturgeschichte des Spiels werfen.
Dieses Jahr haben wir unseren besonderen Schwerpunkt auf das Thema Brett- und Kartenspiele gelegt. Wir beginnen mit Quartetten aus dem Jahr 1880 und schlagen einen Bogen bis zu den Wanderspielen der 50er Jahre. Außer den klassischen Brettspielen wie Schach oder Backgammon kamen Brettspiele erst Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Einige Klassiker wie Halma oder Mensch Ärgere Dich Nicht sind aber schon über 100 Jahre alt.
Unser besonderer Blick auf Karten- und Brettspiele hängt natürlich auch mit unserem Jahresprogramm zusammen: Im Spätsommer und Herbst zeigen wir die Sonderausstellung:
Ausgezeichnet! Die Spiele des Jahres 1979 – 2013
9. August – 13. Oktober
19 Dienstag Feb 2013
Veröffentlicht in Allgemeines, Ausstellungen, Kunsthandwerk
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Es sind noch 10 Tage, bis wir unsere Pforten wieder für Besucher öffnen. Am 2. März beginnt die Saison.
Im März und April haben wir an Wochenenden und Feiertagen für Sie geöffnet und auch schon zwei Highlights für Sie vorbereitet:
16. & 17. März 2013
Osterausstellung
Kunst- und Handwerkermarkt
Abweichende Öffnungszeiten: Sa 13 – 17 Uhr | So 11 – 17 Uhr
Eintritt 1 Euro
Wir haben aus vielen Bewerbungen 27 Aussteller für Sie ausgesucht, um diesen Kunst- und Handwerkermarkt besonders vielfältig und bunt zu machen. So leiten wir nach diesem trüben und langen Winter farbenfroh den Frühling ein! Fröhliche Näharbeiten, Filzfigürchen, Seifenkuchen, Backmischungen, Schmuck, Holzwerke, Deko-Eier, Tee, Schokolade, Tiffany, Webarbeiten, Buchbindekunst, Teddybären und Puppen, … die Vielfalt ist dieses Jahr sehr breit und Sie finden sehr viele schöne Geschenke für die nächsten Geburtstage, Ostern – oder sich selbst!
29. März – 26. Mai
Mit Torfkähnen in fremde Gewässer
Steinhuder Expeditionen I
Sonderausstellung
Das war ein ganz schönes Wagnis. Mit einem Fossil der Schifffahrt, dem Steinhuder Torfkahn die Weser bis Bremerhaven befahren, in einer zweiten Fahrt ab Hann. Münden bis Nienburg, dann auf der Spree, ins Teufelsmoor… da gab es einige Schwierigkeiten zu bewältigen. In dieser Sonderausstellung erinnern wir der Fahrten, die in den 80er Jahren stattfanden und bis heute etwas ganz Besonderes geblieben sind!
05 Dienstag Feb 2013
Veröffentlicht in Ausstellungen, Sammlungen
In unserem Museum gibt es sehr viele Gegenstände, die wir heute im Alltag längst nicht mehr benutzen. Häufig wurden sie durch neue, elektrische Versionen ersetzt oder wir brauchen sie einfach nicht mehr, da wie viele Produkte bereits fertig kaufen.
Geröstete Kaffeebohnen sind solch ein Beispiel.
Früher kaufte man, wenn überhaupt, Kaffee als ungeröstete Bohnen. Auf dem Herd, auch Kochkiste genannt, hatte man einen speziellen Topf mit kurbelbetriebenen Rührwerk. Darin röstete man die echten Kaffeebohnen oder auch Gerstenkörner als Ersatzkaffee. Man musste ständig Rühren, damit nichts anbrannte – der Kaffee wäre sonst bitter geworden.
Wir sind seit vielen Jahren gewohnt, unseren Kaffee fertig geröstet und gemahlen im Supermarkt zu kaufen. Daher erkennen wir ungeröstete Kaffeebohnen nicht sofort – man verwechselt sie leicht mit Erdnüssen.
Kleine Erklärungen und Texte helfen, die Vergangenheit besser zu verstehen.
Damit wir die Wände und Gegenstände nicht mit Erklärungen überfüllen, und der Eindruck vom Alltagsleben vor über 100 Jahren erhalten bleibt, haben wir begonnen, kleine Informatione
n zum vergangenen Alltag im Museum “zu verstecken”.
Ein kleines rotes Samtband mit Zettel “Öffne mich” weist darauf hin.
Bisher sind es noch sehr wenige Infos – doch wir werden nach und nach daran arbeiten und vielen “vergessenen Gegenständen” ihre Geschichte wiedergeben.