Schlagwörter

Heute früh haben viele Kinder und manch Erwachsener leckere Schokoladennikoläuse in ihren Schuhen gefunden.

Doch woher kommt der Brauch eigentlich?

Den Heiligen Nikolaus gab es einst tatsächlich, er wurde um 280/286 in Patara (heutige Türkei) geboren und starb zwischen 345 und 351 in Myra. Er war ein sehr gläubiger Mann und wurde schon mit 19 Jahren zum Priester geweiht, nach dem Tod seines Onkels wurde er dessen Nachfolger als Bischof von Myra.

Zahlreiche Legenden ranken sich um ihn und erzählen von guten Taten, er war ein sehr großzügiger Mensch.

Zum Beispiel nutze er das Erbe seiner reichen Eltern, um drei sehr armen Jungfrauen ihre Mitgift zu schenken. Dafür kam er heimlich durch das Fenster oder den Kamin, je nach Variante der Legende, und steckte das Geld in die zum Trocknen aufgehängten Socken der Mädchen.

Durch den Kamin? Das erinnert stark an den amerikanischen Weihnachtsmann!
Und hinter dem amerikanischen Santa Clause steckt ja auch niemand anderes als Sinterklaas, der in Holland stark verehrte Nikolaus. Dort gibt es die Geschenke auch heute noch zu Nikolaus. Bei uns hat sich die eigentliche Bescherung auf den heiligen Abend verschoben – bis auf eben das, was sich heute früh in unseren Stiefeln oder an den am Kamin hängenden Socken fand.

Advertisements