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Spitzenarbeit per Hand – Klöppeln

Rund um das Leinen ranken sich zahlreiche Sprichwörter und Namensursprünge: vom „Alten Knacker“ bis zur Lingerie geht vieles auf die Blau blühende Pflanze und ihre Erzeugnisse zurück. Der botanische Name „Linum usitatissimum“ heißt nicht umsonst allernützliches Lein. Im Herbst, nach der Ernte und Rotte kam dann auch für die Leineweber die Zeit, dies zu feiern – Ursprung des Flachsfestes.

Heinrich Engelmann zeigt, wie man Netze knüpft.

Das Flachsfest in den Steinhuder Museen. Fischer- und Webermuseum | Spielzeugmuseum feiert dagegen die Geschichte(n) rund um den Lein. In vielen Vorführungen werden die überlieferten Arbeitsschritte vorgestellt und viele Könner und Kennerinnen der Gewerke führen ihre Kunst vor.

Da wird geklöppelt, gesponnen, gewebt und geknüpft, stündlich gibt es Vorführungen zu Ursprung und Arbeitsschritten der Flachsverarbeitung. Und als besonderes Highlight zeigt ein Kartenschläger, wie die Lochkarten für die Webstühle entstehen: Die berühmten Steinhuder Wilhelmstein-Tischdecken sind früheste programmierte Bildwerke. Das Aktionswochenende Lebendiges Museum zeigt am Samstag, den 22. und Sonntag den 23. September jeweils von 13 bis 17 Uhr echte Sachgeschichte(n) für Jung und Alt.

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