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„Heute habe ich meinen Zukunftstag in dem „Fischer- und Webermuseum & Spielzeugmuseum“ absolviert. Auf den ersten Blick stellt man sich die Arbeit in einem Museum nicht allzu aufwendig vor. Austellungsgegenstände werden zur Schau gestellt, Führungen werden vollzogen und das Museum wird in Stand gehalten. Doch auf dem zweiten, tiefgründigeren Blick konnte ich feststellen, dass viel mehr hinter der Tätigkeit, ein Museum zu leiten, steckt. Die ganzen aufwendigen Feinheiten, wie beispielsweise das akkurate Aufstellen der Ausstellungsgegenstände beansprucht viel Zeit, denn hierbei muss beachtet werden, dass die Gegenstände für Besucher ins Auge fallen und somit Interesse erwecken.

Wir haben heute morgen erstmal inventarisierte Plüschtiere in der Austellung untergebracht. Jedes Plüschtier hat eine Inventarnummer, die den Schlüssel zu weiteren Informationen darstellt. Gemeinsam haben wir die Tiere an dem Plüschbaum befestigt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Ausstellungen nicht versteckt oder unerkennbar aufgestellt werden, sowie zu viel oder zu wenig Platz einnehmen sollten. Es muss das richtige, anschauliche Mittelmaß gefunden werden, damit es für den Besucher nicht zu viel Information auf einmal ist.

Plüschtiere im Spielzeugmuseum

Plüschtiere im Spielzeugmuseum

Ausstellungsstücke benötigen bestimmte klimatische Vorraussetzungen, um keinen Schaden zu erhalten. Das heisst, dass besonders auf die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit geachtet werden muss, damit die Vorraussetzungen auch erfüllt werden können. Hierfür werden in monatlichen Abständen die gemessenen Werte ausgelesen und überprüft. Bei fehlerhaften Messungen sollten die Probleme behoben werden, um einen eventuellen Schaden der Ausstellungsstücken zu vermeiden.

Dies war nur ein kleiner Einblick zu den wichtigen Tätigkeiten, die in einem Museum dieser Art eine große Notwendigkeit spielen. Wie viel Arbeit tatsächlich im Hintergrund stattfindet, merkt man als Besucher kaum. Mich hat diese Erkenntnis ziemlich erstaunt, denn mit so vielen kleineren Aufgaben, die für das Museum umgesetzt werden müssen, hätte ich nicht gerechnet. Von daher sollte die Arbeit die für den Betrieb aufgebracht werden muss, nicht unterschätzt werden.

Insgesamt war der Zukunftstag im „Fischer- und Webermuseum & Spielzeugmuseum“ für mich eine neue und vor allem interessante Erfahrung, welche ich auf jeden Fall weiter empfehle.“

Eine Praktikantin (16 Jahre)

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