+++ 2012 +++

Mai: Die Idee entsteht.

Erstes Planungstreffen – Brainstorming auf einer Sonnenterrasse mit Espresso, Latte Macchiato, Blick aufs Steinhuder Meer, … Ein Protokoll haben wir natürlich auch geführt. Darin haben wir festgehalten: Wir wollen eine Sonderausstellung machen, die es so noch nicht gab! Wir wollen alle „Spiele des Jahres“ zeigen und dazu richtig viel Drumherum-Programm anbieten: Ausprobieren, Spiele erfinden, Draußen, Drinnen, …
Auch stand gleich fest: wir müssen dabei unbedingt die Bedeutung des Kritikerpreises erforschen!
Und wie steht es um das Image des Brettspiels generell? Wer spielt? Wer nicht?

DAS war uns von vornherein wichtig. Im Museum erzählen wir Geschichte(n). Und uns wurde klar: Die Geschichte des Spiel des Jahres ist so noch nicht zusammengefasst worden!

Juni- Juli: Die Idee reift.

Wir wollen die Spiele unbedingt zum Ausprobieren anbieten!
Und damit wurde uns klar: Wir brauchen noch einen weiteren Kooperationspartner!
Die Überlegung, den Kinder- und Jugendtreff Küsterhaus bei diesem Thema anzufragen, war naheliegend. Das Ambiente des Küsterhauses ist wie geschaffen für Spieletreffs – locker, großzügig, hell.
Und wir hatten doppeltes Glück. Im Küsterhaus war nicht nur Interesse vorhanden, sondern wir gewannen mit dem Leiter, Volker Böhm auch noch gleich ein engagiertes Teammitglied dazu!

August- November: Planung.

Natürlich kann man eine Ausstellung nicht ohne Budget machen – es sind nicht nur Druckkosten, die anfallen. Forschung, Marketing, Gestaltung, Porto, Transport, Versicherung, Büro, … da kommen schon einige Kostenpunkte zusammen. Das perfekt passende Förderprogramm war schnell gefunden: Der Verein Spiel des Jahres e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, das Spiel als Kulturgut in der Gesellschaft zu fördern und bietet dabei auch Unterstützung an.

Wenn man einen Förderantrag schreiben will, sollte man im Vorfeld sehr genau planen und kalkulieren. So haben wir im Team den Antrag mehrfach geprüft und nachgerechnet, bevor wir ihn am 27. November einreichten. Ab nun hieß es: Warten.

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