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Noch bis 26. Mai kann in den Steinhuder Museen die Sonderausstellung „Mit Torfkähnen in fremde Gewässer“ besucht werden.163_Nebelkasten_BLOG

Steinhuder Fischer fuhren mit rustikalen Steinhuder Torfkähnen auf Weser, Spree und ins Teufelsmoor. Dabei gab es abenteuerlicher Nebelaktionen, Schleusenpirouetten und immer mit geräucherten Aalen an Bord.

193_Führung_BLOGDer Steinhuder Torfkahn besitzt kein Heckruder, statt dessen wird er mit einem „Firrer“ gesteuert. Das spatenförmige Steuer hängt frei an einer Schlaufe, die durch in die Bordwand gebohrte Löcher geführt ist, an der Leeseite über Bord. Der Firrer wird nicht nur gedreht, sondern auf und ab bewegt. Seitenruder waren im frühen Mittelalter auch bei seegehenden Schiffen verbreitet, dann aber am Bootsrumpf befestigt, beispielsweise bei Wikingerbooten.

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