Schlagwörter

, , , , , , ,

In diesem Wintersemester fand am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover unter Leitung von Frau Stephanie Kirsch das Seminar „Weben, Walken, Spinnen – Kleidungen und Textilien in museologischer Perspektive“ statt. Wir hatten das große Glück, der museale Partner dieses Kurses zu sein, und freuen uns sehr auf die Fortführung im Sommersemester. Ziel ist, mit den Studierenden und Frau Kirsch zusammen die Sonderausstellung „Stoff für Geschichte(n) – Antike & Kleidung“
zu konzipieren und zu gestalten, die wir von 27. August bis 31. November bei uns im Fischer- und Webermuseum zeigen werden.

Zunächst gab es im Wintersemester aber Einiges an Grundlagen zu erarbeiten. AufgabenstellungDie theoretischen Fragen waren:

  • Was ist ein Museum?
  • Was ist eine Sammlung?
  • Wie konzipiere ich eine Ausstellung?
  • Worauf ist zu achten?
  • Wie organisiere ich mich?
  • Wie vermittle ich komplexe Inhalte?

Anhand ausgewählter museumstheoretischer Texte, konkreten Arbeitsaufgaben, gemeinsamen Museumsbesuchen und Üben organisatorischer Methoden bekamen die Studenten das Rüstzeug, in Gruppen von 3 bis 5 Personen als Arbeitsaufgabe jeweils exemplarisch eine fiktive Sonderausstellung bei uns in Steinhude zu gestalten.

Diesen Samstag, 31. Januar fand nun die Abschlußsitzung in Steinhude statt, bei der die Studierenden ihre Ideen und Konzepte vorstellten. Die Präsentationen waren vielfältig, kreativ, spannend, nachhaltig, publikumsnah – und tatsächlich alle umsetzbar!

Die kleinen Justierungen oder Ergänzungen, die von der Dozentin oder der Museumsleiterin vorgeschlagen wurden, resultierten schlichtweg aus langjähriger Arbeitspraxis. Auf jeden Fall darf man gespannt sein! Denn – in die tatsächliche Sonderausstellung werden einige der von den Studentinnen und Studenten erarbeiteten Ideen einfließen!

Ein wirklich wunderbares Ergebnis!

Advertisements