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Im letzten Beitrag zu unserem Hemd ohne Naht kündigten wir die Sonderausstellung „Stoff für Geschichte(n)“ an, die sich um unser Prunkstück drehen wird.

Doch wie plant man eine Sonderausstellung?
Wie sieht es so hinter den Kulissen eigentlich aus?

WorkflowLetztlich ging es im vorangegangenen Seminar genau darum. Die Vorbereitung einer Sonderausstellung ist nämlich vorrangig eines: Kopf- und Schreibtischarbeit!
Sobald es im Museum ans Aufbauen der Ausstellung geht, ist bereits 90% der Arbeit geleistet worden.

Wenn ein Thema bisher selten – oder gar nie – behandelt wurde, umso mehr Arbeit steckt im Vorfeld in der Recherche. Das Thema „Hemden ohne Naht“ ist bisher kaum erforscht – und so arbeitet sich das Team durch ganze Berge von Literatur, um möglichst viel über die Hemden zusammen zu tragen.

Dafür arbeiten wir als Team zusammen „in der Cloud“.
Das heißt: wir tragen alle unsere Ergebnisse in ein von uns allen benutzbares – und benutztes – System von Ordnern und Dateien ein. Anbei ein Screenshot (Fett geschrieben bedeutet, dass hier ein neuer Eintrag darauf wartet, gelesen zu werden).

Den aufmerksam Lesenden fiel jetzt sicherlich die Verwendung des Plurals auf.

Hemden ohne Naht – es gab mehrere?
Bereits in Steinhude gab es tatsächlich mehrere. Insgesamt 5 nahtlose Hemden sind allein für Steinhude literarisch belegt und eines ist erhalten.
Mittlerweile wissen wir jedoch von anderen Hemden – mit einer Museumskuratorin haben wir uns bereits ausgetauscht!
Psst: die Sprache der Emails war: englisch!

 

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