Wer eine Aussteuertruhe voller Leinen hatte, konnte sich glücklich schätzen. Da stand einer Heirat nichts mehr im Wege. Neben Handtüchern, Bettwäsche, Unterhosen, Herren- und Frauenhemden gehörte auch mindestens ein Leinenballen in die Truhe. Er sicherte die Zukunft, denn man konnte ihn später verkaufen, schadhafte Sachen ausbessern oder Kleidungsstücke für den Nachwuchs anfertigen. Meistens bekam man waeschkisten-12-09-2016eine Wilhelmsteindecke zur Hochzeit geschenkt. Besonders wenn die Braut nach der Heirat außerhalb Steinhudes lebte. So wurde sie immer an die Heimat erinnert.

 

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