Drei der vier Rätsel, die im Rahmen der Sonderausstellung „Fundtsücke“ gezeigt wurden, konnten mit Hilfe der Angaben zahlreicher Besucher gelöst werden. So handelt es sich bei dem ausgestellten Werkzeug um Holzbearbeitungswerkzeug, das nicht unbedingt einem Tischler oder Zimmerer gehört haben muß. Vermutlich wurden die Werkzeuge bis in die 70er Jahre hinein benutzt, teilweise – wie der Fuchsschwanz – werden auch heute noch benutzt. Der aufgefundene Webstuhl wurde in den Jahren 1943 bis 1948 von der Maschinenfabrik Gottlieb Thumm in Spaichingen produziert. Aufgestellt wurde der Webstuhl bei Gebr. Bretthauer Steinhuder-Leinenindustrie, wo die Meister ihn zum Ausprobieren der Muster. Nach der Abwicklung der Weberei kam er zunächst in private Hände und dann ins Museum. Nach einer gründlichen Reinigung und Aufarbeitung ist geplant, den Webstuhl im kommenen Jahr nicht nur der Öffentlichkeit zu zeigen, sondern in auch in Betrieb zu nehmen. Das Babysäckchen im Weidenkorb nannte man Steckkissen. Erst als das Tragen von Strampelanzügen für Babies in Mode kam, verloren die Steckkissen ihre Bedeutung und gerfundstuecke-raetsel1ieten in Vergessenheit.fundstuecke-raetsel-webstuhl

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