Vom 20.07. bis 31.10.2018 wird im Sonderausstellungsraum die Ausstellung „Das bisschen Haushalt … stromlos“ gezeigt. Anhand verschiedener Stationen wird gezeigt, wie man einen Haushalt ohne Strom bewältigte. Vom Wäsche waschen mit Waschbrett oder erster handbetriebener Waschmaschnine, über die Erdmiete für Mohrrüben, Einweckgläser für Obst und Gemüse, bis zu einschlägigen Nachschlagewerken für Medizin und Haushaltsführung, einem Holzherd und einem Eisschrank zur Kühlung kann man viel erkunden und vielleicht auch wiederentdecken. Verschiedene Werbeanzeigen von Miele, Bosch, Henkel, Siemens und Dr. Oetker dokumentieren den Fortschritt, denn erfunden waren in den 1920er und 1930er Jahren bereits viele elektrische Geräte. Für weite Teile der Bevölkerung blieben sie aufgrund der hohen Anschaffungskosten ein Wunschtraum. Endpunkt der Ausstellung ist eine Puppenstube, die die Welt der Erwachsenen im Kleinen widerspiegelt. Von Kindesbeinen an wurden Mädchen an ihre spätere gesellschaftlcihe Rolle als Hausfrau und Mutter herangeführt. Ob es zu diesem vorgezeichneten Weg Alternativen gab, ist ein weiterer Aspekt der Ausstellung.

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