Ab 16.05.2019 zeigt das Fischer-und Webermuseum / Spielzeugmuseum die Sonderausstellung „Steinhude in derWeimarer Republik“. Anhand von Tetxtafeln, zahlreichen Originalobjekten und Fotos werden die Besucher in die Jahre zwischen 1918 und 1933 zurückversetzt. Jahre, die geprägt waren von Inflation, politischer Instabilität, Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit aber auch von Freizügigkeit und Aufbruch in Mode, Kunst und Kultur.
Anfang der 1920er Jahre herschte neben einer schlechten  Versorgungslage vor allem Wohnungsnot in Steinhude. Ein sehr engagierter Wohnungsausschuß versuchte die Situation zur Zufriedenheit aller zu regeln. Da auch Steine flogen, war wohl manch einer mit den Maßnahmen nicht einverstanden. Danach folgten auch in Steinhude die „Goldenen Zwanziger Jahre“ mit einem aufblühenden Tourismus und
Ausbau des Segelsports auf dem Steinhduer Meer. Die im Winter 1929/30 auch das Deutsche Reich erreichende Weltwirtschaftskrise beendete diese kurze Phase des Aufschwungs wieder. Den Endpunkt bildete die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. Die Ausstellung endet mit der einmaligen Chance an einer Reichtagswahl teilnehmen zu können. Das Wahlergebnis wird am Ende des Ausstellungszeitraumes bekanntgegeben.

 

Werbeanzeigen