Wer kennt noch das Klappern des Webstuhls, das Rattern der Nähmaschine das Pfeifen des Teekessels oder die Geräusche einer Rechenmaschine begleitet vom Klingeln des Telefons? Stumm standen diese Objekte bisher im Museum. Jetzt  hat der Geschichtsstudent und Praktikant des Museums Jonas Theye von der Uni Hannover verschiedenen Objekten ihren ureigenen Sound zurückgegeben. Basierend auf Datenbanken wie Sound Change.com wurden im Museum gedrehte Videos mit typischen Geräuschen zu den gezeigten Objekten unterlegt.
Mit Hilfe eines in den Museumsräumen angebrachten QR-Codes, der mit Hilfe eines Smatphones gescannt werden kann,  können Besucher ab sofort z. B. in der Küche die  Mahlgeräusche der Kaffeemühle, das Brodeln des Essens auf dem Herd, das Pfeifen des Teekessels etc. erklingen lassen. Die bisher stummen Räume erzählen jetzt auf eine besondere audiovisuelle Weise ihre Geschichte. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Vertont wurden folgende Räume:
Gute Stube, Küche, begehbare Aussteuertruhe, Flachsecke, Fischerei im Stall, Waschtag im Hof, mechanische Webstube im Hof und Großer Webraum.
Alle Soundvideos sind auch über youtube.com abrufbar.