Seit Anfang des 20. Jahrhunderts brachten Tretautos Kinderaugen zum Leuchten. Aufgrund des hohen Anschaffungspreises konnten nur wohlhabende Familien die Herzen ihrer Kinder mit so einem Geschenk zu Weihnachten oder zum Geburtstag höher schlagen lassen. Bereits 1911 bot die Hamburger Firma Löffler unterschiedliche Modelle für Jungen und Mädchen an. Ca. 1920 brachte sogar Steiff – eher für die Produktion von Stofftieren bekannt – ein Tretauto heraus. Den Markt beherrschten aber lange Zeit die deutsche Firma Ferbedo aus Nürnberg und der englische Hersteller Tri Ang. In den 1950er Jahren wurdem Tretautos sogar in der Verkehrserziehung eingesetzt. In den 1960er Jahren brachte Kettler die Kettcars auf den Markt. In den Folgejahren wurden aktuelle Modelle der führenden Autokonzerne als fahrbarer Untersatz für den Nachwuchs auf den Markt gebracht.

Tretauto – ca. 1950er Jahre / Marke: Ferbedo (?)

Falls die Puppenmutti die Kleinsten mit auf eine Rollschuh-Tour nehmen möchte:

Die Rollschuhe – ca. 1950er / 1960er – werden z. Zt. im Frontfenster der Museen gezeigt.
Trotz Lockdown gibt so unter dem Motto „Ein : Blicke“ eine kleine Ausstellung mit wechselnden Exponaten in den Frontfenstern des Fischer- und Webermuseums.