Die Saison 2020 endete mit der Eröffnung des neuen Dauerausstellungsbereiches „Blaudruck“. Mit der Ausstellung „Kunst mit Tiefdruck 2 – wo Gedanken sich treffen…“ stellt das Fischer- und Webermuseum eine weitere Drucktechnik vor.
Aus Anlass des vom Bundesverbandes der Bildenden Künstler (BBK) initiierten „Tag der Druckkunst“ (www.bbk-bundesverband.de) zeigen Karin Bach und Petra Freese neben klassischen Arbeiten auch experimentell Neues: Monotypien, Colografien, Radierungen, Mezzotinto, Intaglio, resistente Tusche und Litografien. Zu sehen sind darüber hinaus: Werkzeuge, Materialien, Druckplatten, Fotos und Literatur zum künstlerischen Tiefdruck.
Hinweis: Termin wird aufgrund der aktuellen Verordnungen sepatat bekannt gegeben.

Collage Karin Bach / Petra Freese

Die Arbeiten von Karin Bach lassen experimentelle Eigenentwicklungen erkennen: sowohl durch Zeichnen auf der Kupferplatte als auch durch Drucken mit Material (Collografie). Es entstehen Collagen und Prägedruck, Monotypien in mehreren übereinander gelegten Druckgängen auf Kupfertiefdruckpapier, Objekte – und aus dem Rahmen gefallenene Kombinationen aus all diesen Techniken. Thematisch verbunden sind diese Arbeiten durch das ihnen zugrunde liegende Netz philosophischer Gedanken – auf deren Basis die Unikate erst ihre Berechtigung erklären. (karin.bach.com)

Karin Bach WURZEL – LOS zum Tag der Druckkunst

Petra Freese bevorzugt literarische und autobiographische Themen. Mit expressiver, kraftvoller Form- und Farbgebung, vermitteln die Bilder den Eindruck der Vitalität des jeweils Dargestellten. Die Grundlage ihrer Originalgrafiken sind Metallplatten aus Zink, Kupfer und Messing, in welche das Motiv mit diversen Radiernadeln, aber auch mittels Säure, im Tiefdruck (Kaltnadel, Aquatinta) komponiert wird. Im Druckprozess experimentiert Freese mit Eindrucken verschiedener Materialien, Farben und Maskierungen sowie eigenständig weiterentwickelten Techniken, auch in großen Formaten. (petra-freese-druckgrafik,de)

Petra Freese Maispuppen – Farbradierung